Woher kommt der Name Sardonatüüfel

Der Piz Sardona im Calfeisental 

Alp Sardona - im Hintergrund der Tanzboden

Aus dem Buch " Sagen des Kantons St. Gallen" von J. Kuoni, 1902

236. Der Tanzboden in der Alp Sardona

Zu hinterst in dem Kalfeisentale befindet sich die Alp Sardona, die für über 200 Stück Vieh Sömmerung bietet. In dieser Alp ist ein grosser ebener Platz, Tanzboden genannt. Auf diesem Platze hat noch nie ein Stück Vieh sein Nachtlager gesucht; denn da versammelt der Teufel alle Freitage um Mitternacht, sowie in den Nächten der Fronfasten, die ihm Zugehörenden. Da wird dann gegessen, getrunken und getanzt, bis in Vättis die Betglocke läutet. Dann auf einmal ist alles verschwunden.

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